Ich bleibe hier

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Catherine Ryan Hyde schreibt in ihrem neuen Roman „Ich bleibe hier“ über das Lebens des neunjährigen Mädchens Grace, das mit seiner drogensüchtigen Mutter zusammenwohnt. Das Buch beschreibt aber auch das Leben von „Billy Shine“, einem Ex-Tänzers mit Agoraphobie, der im gleichen Haus wie Grace lebt. Die Geschichte wird abwechselnd von Billy und Grace erzählt. Das Buch kommt sehr langsam in Fahrt und ist dennoch nicht langweilig, manche Dinge brauchen eben ihre Zeit zum sich entwickeln, es hat mich nicht gestört, im Gegenteil, es war sehr passend vom Tempo her.

Die Mutter von Grace ist drogenabhängig und sie kann von ihr nicht entsprechend versorgt werden und so übernehmen das die Nachbarn von Grace – abwechselnd. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass sich Grace und Billy und auch alle anderen in dem Buch weiterentwickeln und so sehr lebendig werden. Natürlich gewinnen alle Grace auch lieb und unterstützen sie rührend in ihrer Entwicklung.

Erster Satz:

„Immer wenn Billy am Nachmittag durch die Glasscheiben seiner Verandatür schaute, sah er, wie sich der hässliche graue Winterhimmel mehr und mehr verdunkelte.“ (Seite 5)

Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch über Nächstenliebe, Freundschaft, Zusammenhalt und Nachbarschaft! Herzerwärmend und liebevoll, jedoch leise im Stil und in der Handlung, aber dennoch sehr lesenswert! Ein toller Schmöker, um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen!

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