1. Advent

Ich wünsche Euch mit diesem Vers einen lichtvollen 1. Advent …

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Vers zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Heinrich Theodor Fontane (1819 – 1898)

Eltern …

„Wenn es um ihre Kinder geht, werden Eltern nur von ihren Instinkten und der Hoffnung getrieben. Regeln und Gesetze spielen keine Rolle.“

Gelesen in: Das Licht der Meere, von M.L. Stedman

Herzensgeschichte

Gelesen bei focus.de: Eine wundersame Geschichte hat sich in München abgespielt. Ein Einbrecher schlägt eine Glastür ein, um in das Haus eines 102-Jährigen zu gelangen. Dabei verletzt er sich. Der steinalte Rentner wacht auf, stellt den Täter – und handelt anders, als gedacht.

 Weiterlesen bei focus.de
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Ich denke, der junge Mann hat von dem alten Mann mehr gelernt als durch Bestrafung, das sind die Geschichten, die mir das Herz erwärmen. In Liebe und Respekt im Umgang mit anderen Menschen handeln und unsere Welt wäre wunderschön ;-). Denkt mal drüber nach, wo könntet ihr so aus dem Herzen heraus handeln? Mit wem seid ihr im Streit, habt Konflikte, wo bewertet ihr andere oder steckt sie in Schubladen? Vergesst nicht: Jeder tut auf dieser Erde was er kann, bei manchem ist das halt nicht viel, die Person kann nicht anders, weil er oder sie es nicht anders von seinen primären Bezugspersonen gelernt hat. Diese kleine weise Geschicht wird mir noch lange mein Herz erwärmen …

Psychotherapeuten-Witz

Jemand, der sich verirrt hat, unglücklicherweise im örtlichen Psychotherapeutenviertel, fragt mehrere Passanten nach dem Weg.

„Wo, bitte, geht es zum Bahnhof?“

Es antwortet …

… der Psychoanalytiker: „Sie meinen dieses lange, dunkle Gebäude, wo die Züge immer rein und raus und rein und raus fahren? Was assoziieren Sie damit?“

… der Verhaltenstherapeut: „Heben Sie den rechten Fuß, schieben Sie ihn vor und setzen Sie ihn wieder auf die Straße. Sehr schön, hier haben Sie ein Bonbon.“

… der Gesprächspsychotherapeut: „Du weißt nicht, wo der Bahnhof ist, und das macht dich nicht nur traurig, sondern auch ein bisschen wütend.“

… der Gestalttherapeut: „Wenn du deinen eigenen Weg suchen willst, wirst du irgendwo eine Blumen finden, die du pflücken kannst …“

… der Hypnotherapeut: „Schließen Sie die Augen und sagen Sie zu sich selbst: Ich bin wunderbar und einzigartig, und ich vertraue meinem Unbewussten, dass es den Weg weiß, der für mich richtig ist.“

… der Psychodrama-Therapeut: „Zum Bahnhof? Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, und ich gebe Ihnen meine Jacke …“

… der systematische Familientherapeut: „Was, glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was wohl Ihre Eltern empfinden, wenn sie hören, dass Sie zum Bahnhof wollen?“

… der Psychiater: „Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter?“

… der Sozialpädagoge: „Ich weiß es nicht, aber es ist schön, dass wir darüber reden konnten.“

… der esoterisch orientierte Heilpraktiker: „Wenn du da wirklich hinwillst, wirst du den rechten Weg auch finden.“

 

Gelesen in : Psychotherapie für Dummies von Adrian Urban, Seite 200