In 60 Buchhandlungen durch Europa

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Als Buchliebhaberin musste ich das Buch „In 60 Buchhandlungen durch Europa“ von Torsten Woywod.

Torsten Woywod hat seinen Traum wahr gemacht und ist 60 Tage lange durch Europa gereist, um außergewöhnliche Buchhandlungen zu besuchen und darüber für uns zu berichten.

Buchhandlungen haben etwas Magisches – wir alle wissen das, halten wir uns doch alle gerne dort auf. Und wenn die Buchhandlungen dann noch mit Leidenschaft und viel Liebe geführt werden, dann ist das für alle zauberhaft! Auch ich bin schon seit ich denken kann dem Zauber von Büchern verfallen und ich könnte mir ein Leben ohne diese zauberhaften magischen Gegenstände gar nicht mehr vorstellen!

Taucht also mit diesem wunderbaren Buch tief ein in die bezaubernden europäischen Buchhandlungen – auch hinter die Kulissen des Buchhandels!

Fazit: Ein absolutes Must-have-Weihnachtsgeschenk für Buchliebhaber!

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Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul

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Ein wundervolles Fantasy-Debüt hat uns Verena Reinhardt mit ihrem spannenden Abenteuerroman „Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ beschert.

Die in Wiesbaden geborene Autorin Verena Reinhardt, die über das Bestäubungsverfahren der Honigbiene promovierte,  schreibt über  Friedrich Löwenmaul, der als letzter Spross einer berühmten Familie von Hummelreitern angehört. Er soll gemeinsam mit der herrlich gold gestreiften Hummel Hieronymus Brumsel im Auftrag der Königin Ophrys von Südwärts den Norden des Landes ausspionieren, denn vor dort aus droht Gefahr. Und dabei erleben die beiden natürlich jede Menge Abenteuer. Wird es den beiden am Ende gelingen den drohenden Krieg in Skarnland zu verhindern – gemeinsam mit allen Insekten und sonstigen kuriosen Kreaturen?

Friedrich Löwenmaul, der aus einer berühmten Familie von Hummelreitern stammt, ist zunächst gar nicht begeistert, mit Brumsel den Norden des Landes auszuspionieren. Als sich die bezaubernde Königin Ophrys dann als gefährliche Despotin entpuppt, droht große Gefahr. Die Ereignisse überschlagen sich. Wird es Friedrich gelingen, alle Insekten, Kleinsttiere und sonstige Lebewesen zu vereinen, um den großen Krieg von Skarnland zu verhindern?

Das Kinderbuch, das sich auch vorzüglich von Erwachsenen lesen lässt, ist sehr humorvoll und phantasievoll geschrieben, man muss beim Lesen sehr oft schmunzeln über das tolle Duo Friedrich Löwenmaul und Brumsel, der Hummel …

„Friedrich Löwenmaul stammte aus einer langen, ruhmreichen Ahnenreihe von Hummelreitern. Er selbst war allerdings das schwarze Schaf der Familie. Er konnte Hummeln nicht reiten. Er konnte sie nicht mal leiden. Als eines Abends eine dicke Hummel mit lautem Brummen auf seinem Balkon landete und seine Balkonblumen auszusaugen begann, erschreckte sich Friedrich deshalb ziemlich.“ (Seite 9)

Die dargestellten Insekten-Charaktere sind sehr liebevoll und auch sehr detailliert beschrieben. Man kann sich die gefährlichen Hornissen und die zwielichtigen Seidenraupen und alle anderen sehr gut vorstellen.  Während Friedrich am Anfang noch recht ängstlich wirkt, zeigt sich  im Laufe des Buches sehr schnell, wie clever der kleine Bursche ist. Besonders angetan war ich von der Hummel Hieronymus Brumsel, der mit seiner Vorliebe für Naschereien sich selbst und Friedrich immer wieder in Abenteuer verstrickt.

Fazit: Ein wundervoller, abenteuerlicher, fantastischer und sehr lesenswerter Roman über kleine Helden, die wir tagtäglich um uns herumfliegen haben … Ich muss nun immer grinsen, wenn eine Hummel an mir vorbeifliegt und begrüße sie mit „Herzlich willkommen in unserem Garten, hochverehrter Hieronymus Brumsel“ ;-)! Super Lesestoff für die Sommerferien! Und auch als Geschenk sicher ein Volltreffer!

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Tracy Rees: Die Geschichte der Amy Snow

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Am Wochenende habe ich das Buch „Die Reise der Amy Snow“ von Tracy Rees verschlungen. Ich habe es schon sehr sehnsüchtig erwartet, denn es war in meinem Lieblingsland England ein Überraschungserfolg – nicht nur bei den Buchhändlern – klar, dass ich das lesen musste.

Die Geschichte: Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch ihre liebe Freundin Aurelia hat vorgesorgt: Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will. Eine Reise der Liebe zu sich selbst und zu anderen.

Es ist ein fantastischer Schmöker, den ich sehr sehr gerne gelesen habe. Spannend bis zur letzten Zeilen ohne überflüssige Hänger, jede Zeile habe ich gerne gelesen und jede Zeile hat mich bezaubert. Amy Snow hat mich sehr positiv gestimmt, denn obwohl sie niederer Herkunft ist, hat sie einen natürlichen Stolz und ist sich immer treu. Sie hat einen sehr eigenwilligen, aber nicht abstoßenden Charakter. Das fand ich sehr stark! Ich denke, in erster Linie ist es jedoch ein Frauenbuch. Das Buch ist superstark geschrieben – ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Und das Rätsel bleibt bis zum Schluss sehr spannend, auch wenn man es doch erahnen kann, sind die Umstände doch sehr meisterhaft und spannungsvoll umgesetzt.

Fazit: Für mich eines der besten Bücher des nahenden Frühlings – ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe und bis zum Schluss superspannend fand. Es ist geradezu meisterhaft erzählt. Doch lest es unbedingt selbst – es lohnt sich! Seit heute ist es in den Buchläden eurer Wahl zu kaufen! Worauf wartet ihr noch ;-)?

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About my shelf

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Der Kölner Independent Verlag Von Wegen hat ein kunstvolles und informatives Interview-Büchlein über Musik- und Bücherregale namhafter Künstler herausgegeben. Der Titel des Bild- und Interviewbandes: «About My Shelf» kreiert von Maggie Gernatowski. Das Cover ziert jedes Billy-Regal ;-), und die 20 Interviews der bücherbegeisterten Künstler warten mit einigen tolle Lesetipps auf.

Das inspirierende Buch ist sehr liebevoll mit Zitaten und mit verschiedenen Farben gestaltet. Die Interviews sind nicht mehr als zwei bis drei Seiten lang sind, so eignet sich «About My Shelf» super für unterwegs, aber auch für einen gemütlichen, kurzweiligen Lesenachmittag zuhause …

Wie sieht das Bücherregal von Frank Spilker (Die Sterne) aus? Welche Platten haben die preisgekrönte Autorin Karen Köhler in Ihren Teenagerjahren geprägt? Was lesen Markus Acher (The Notwist) und Valeska Steiner (BOY) wenn sie auf Tour sind?

Über mehrere Monate hinweg hat Maggie von Wegen, Gründerin des Verlags, insgesamt 20 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland sowie Österreich zu ihren Bücher- bzw. Plattenregalen befragt.

Nun ist das Werk endlich vollendet und zeigt auf 160 Seiten in Wort und Bild die literarischen und musikalischen Vorlieben kreativer Köpfe aus der alternativen Musik- und Literaturszene – in Szene gesetzt von verschiedenen Fotografinnen und Fotografen.

Layout und Gestaltung stammen vom Kölner Kommunikationsdesigner Tobi Bergmann (papiergestalt.de), der dem Buch ein stilsicheres, einheitliches Design verliehen hat. „About My Shelf“ ist aber keine reine Bücher- und Plattenschau, sondern liefert auch Inspirationen für das eigene Regal.

Fazit: Toller Bildband: Musiker zeigen ihre Bücherregale und Autoren ihre Plattenregale! Inspirierend, stimmungsvoll, einzigartig, tolles Design, interessante Künstler, interessante Bücher und Musik – ein Must-have für Büchernarren und Künstler!

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Aschenputtel im Scherenschnitt

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Ein wahres Buchkunstwerk hat das kreative Künstlerpaar Mehrdad Zaeri und Christina Laube mit „Aschenputtel“ erschaffen. Das beliebte Märchen der Brüder Grimm, das heute erscheint,  wird neu erzählt und mit zauberhaft filigranen Scherenschnitt-Bildern so lebendig dargestellt, dass ich ehrfürchtig staunend wie ein Kind das mehr als wundervolle Buch durchblätterte.

Die Geschichte ist ja allseits bekannt: Aschenputtel wird von ihrer Stiefmutter und deren Töchter nach dem Tod ihrer Mutter wie ein Dienstmädchen behandelt. Sie muss neben dem Herd schlafen und niedere Arbeiten verrichten. Aschenputtel darf auch nicht auf den königlichen Ball gehen … Doch ein Wunder verhilft ihr doch zum Ball und Aschenputtel tanzt mit dem wunderschönen Prinzen …

Fazit: Ein wahres, einzigartiges Kunstwerk, das in keinem Bücherregal eines Buchliebhabers fehlen darf. Dieses Buch macht definitiv glücklich und bezaubert märchenhaft!

 

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David Rees und der Bleistift

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Bleistiftliebhaber aufgepasst: David Rees hat mit seinem tollen, witzigen Buch „Die Kunst, einen Bleistift zu spitzen“ eine Hommage an den beliebtesten aller Stifte (für mich zumindest ;-)) geschrieben. Aber Achtung: Das Buch ist wirklich nur Menschen geeignet, die skurrilen Humor zu schätzen wissen! David Rees ist der Meinung, dass sich eine perfekte Bleistiftspitze positiv auf das Leistungsvermögens unseres Bleistiftes auswirken kann. Er beschreibt penibel und akkurat, wie man einen Bleistift punktgenau spitzen muss, wie man diesen quasi „scharfmacht“. Dabei beschreibt er viele nützliche Utensilien, um dieses Ziel zu erreichen. Der Untertitel ist auch schon legendär: „Eine theoretische und praktisch Abhandlung – für: Unternehmer, Architekten, Schriftsteller, Künstler, Juristen und Handwerksmänner“ 😉 … Im Buch finden sich zahlreiche Abbildungen, die den Vorgang des achtsamen und genauen Bleistiftspitzens beschreiben.

Im ersten Kapitel geht es um die benötigte Ausrüstung, im zweiten Kapitel um die Anatomie eines HB-Bleistiftes, im dritten Kapitel werden Lockerungsübungen beschrieben, die vor jedem Spitzvorgang vollzogen werden können oder müssen 😉 …

„Das Bleistiftspitzen sollte eine vergnügliche Tätigkeit sein, die die Sinne schärft.“ so David Rees auf Seite 37.

Im vierten Kapitel geht es dann schon sogleich ans Eingemachte: Einen Bleistift mit einem Taschenmesser bearbeiten. Im fünften Kapitel erfahren wir, wie wir einen Bleistift mit einem Einklingenspitzer bearbeiten, im 6. Kapitel erfahren wir, wie wir unsere frisch bearbeitete Bleistiftspitze schützen usw.

Auch witzig: Im Anhang gibt David Rees Weintipps, die wie Bleistifte schmecken ;-)!

Frei nach dem Motto eines Weinexperten: „Ein Wein wird immer mehr nach einem Bleistift riechen als schmecken.“

Fazit: Ein achtsames, leidenschaftliches, kunstvolles Plädoyer für ein sorgfältig und hingebungsvoll gespitztes Schreibgerät namens Bleistift, sehr coole und akkurate Aufmachung, super toll gestaltet und aufgeteilt, ein sehr amüsantes Kunstwerk für Freunde des skurrilen, britischen Humors! Absolute Empfehlung und eine schöne Liebeserklärung an den Bleistift an sich!

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Katrin Zita: Die Kunst, eine glückliche Frau zu sein

51Hj8kfWH4LKatrin Zita hat ein wundervolles, sehr inspirierendes Buch für Frauen geschrieben: „Die Kunst, eine glückliche Frau zu sein“ lautet der Titel, erschienen im Goldegg Verlag. Auf dem Cover sehen wir Umrisse einer Frau, Herzen fliegen um sie herum, ihr Blick geht nach oben und sie ist Bewegung, bleibt nicht stehen. Eine herrliche und motivierend Coverbotschaft!

Schon zu Beginn des zauberhaften Buches ist zu lesen:

„Wir Frauen sind facettenreiche Wesen: Jede von uns ist ein Solitär.“

Wie wahr, keine von uns gibt es nochmals mit dieser Ausstattung 😉 und mit diesen Anlagen und inneren Schätzen. Katrin Zita fordert ihre Leserinnen auf, ihre weiblichen Anteile bestens zu stärken und mehr über unsere schöpferische Kraft zu erfahren. Denn wir alle sind schöpferische Wesen – weiblich, selbstbestimmt und erfüllt! Leben wir alle das Leben, das wir leben möchten? Frauen sind vielseitige Wesen, sie sind Mutter, Frau, Ehefrau, Angestellte oder Boss, Künstlerin, Schwester, Tochter … Leben wir wirklich alle unsere inneren Schätze, leben wir alle unsere Facetten?

Natürlich geht Frau Zita auch auf die weiblichen Irrwege ein wie z. B. „Frauen müssen immer nett sein“ oder „Frauen tun so etwas nicht“. Diese selbstgewählten Stolpersteine bringen uns jedoch überhaupt nicht weiter. Liebevoll weist uns Katrin Zita einen Weg zu neuen Perspektiven hin zu einem lässigeren Umgang mit uns selbst: Denn wir müssen nichts und können heute alles sein, was wir uns wünschen. Wir Frauen sind so toll, wir können Leben spenden und schöpferisch sein, wir erziehen mit unseren Kindern die Gesellschaft von morgen und geben unseren Liebsten ein warmes und liebevolles Nest, in das sie alle gerne zurückkehren … Wir sind so vieles, warum können Frauen nicht einfach einmal stolz auf all dies sein … ?

Liebe Frauen, findet euere persönliche Vision, euer Wunschleben, seid ihr selbst und geht euren Zielen nach. Welche Spuren wollt ihr auf dieser Erde hinterlassen?

Dabei hat Buch nichts gegen Männer, im Gegenteil. Frau Zita weist uns lediglich den Weg zu einem selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und selbstbewussten (also im Sinne von sich selbst bewusst sein) weiblichen Weg.

Fazit: Ein zauberhaftes und wichtiges Buch, dass im Bücherregal jeder Frau stehen sollte, wundervoll geschrieben und mit sehr inspirierenden Sätzen und Gedanken versehen – für mich bis dato das beste Buch, das je für uns Frauen geschrieben wurde! Absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung! Bitte auch zahlreich zu Weihnachten verschenken!

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